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Forschungs- und Technologiebericht 2008

F&E und Innovation im Dienstleistungssektor

Ein neuer Indikator für die FTI-politische Bewertung von F&E-Ausgaben auf Branchenebene

Forschungsfinanzierung von Universitäten

Forschungs- und Technologiebericht 2006

Governance und Politikintegration: Erfahrungen aus FTI-Politik und Nachhaltigkeitspolitik

Kohäsion und Exzellenz: Zwei Wege zu einem besseren Europa

Innovationsaktivitäten österreichischer Unternehmen im Ausland

NIS-Monit

Forschungs- und Technologiebericht 2005

Internationalisierung der F&E-Aktivitäten

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Forschungs- und Technologiebericht 2008

Start: November 2007 Ende: Mai 2008

Mitarbeiter: Bernhard Dachs (Koordination), tip Team

Der heurige Forschungs- und Technologiebericht der Österreichischen Bundesregierung gibt einen Überblick über jüngste Entwicklungen im Bereich Forschung, Technologie und Innovation und ist eine Zusammenstellung von aktuellen Daten, Befunden und Einschätzungen der österreichischen Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik. In ausgewählten Bereichen wird Österreich im internationalen Vergleich positioniert und werden die zentralen Entwicklungslinien der letzten Jahre aufbereitet.

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F&E und Innovation im Dienstleistungssektor

Start: Oktober 2006 Ende: Juni 2007

Mitarbeiter: Andreas Schibany

Moderne Volkswirtschaften sind von einem hohen Anteil unterschiedlichster Dienstleistungssegmente geprägt. Durch die zunehmende Tertiärisierung hat sich der Anteil der Dienstleistungen an Beschäftigung und Wertschöpfung in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich erhöht. Der Leistungsfähigkeit und damit der Innovationskraft des tertiären Sektors kommt somit eine zentrale Bedeutung für die wirtschaftliche Dynamik zu. Die Rolle des Dienstleistungssektors im Bereich F&E weist ebenfalls eine stark steigende Tendenz auf. Gleichzeitig ist der tertiäre Sektor äußerst inhomogen und in sich selbst einen dynamischen Strukturwandel unterworfen. Diese Heterogenität erschwert aber auch die Entwicklung konsistenter Strategien/Konzepte zur Stimulierung/Förderung des Dienstleistungssektors und seiner Innovationsfähigkeit. Das hier vorgeschlagene Projekt versteht sich als ein Beitrag zu einer klareren und umfassenderen Erfassung des Innovationsverhaltens des Dienstleistungssektors in Österreich. Dabei soll konzeptionell an vorliegende methodologische und empirische Arbeiten aufgebaut werden und zunächst die spezifischen Innovationsmuster innerhalb des Dienstleistungssektors herausgearbeitet werden. Daran anknüpfen soll in einem umfassenden empirischen Teil der Studie das Innovationsverhalten des österreichischen Dienstleistungssektors sowie die Rolle des Dienstleistungssektors in Bereich F&E näher analysiert werden.

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Ein neuer Indikator für die FTI-politische Bewertung von F&E-Ausgaben auf Branchenebene

Start: Mai 2006 Ende: November 2007

Mitarbeiter: Claudia Steindl, ARC System Research

In den letzten Jahren haben Inputfaktoren (F&E Quote, Humanressourcen, etc.) und institutionelle Fragen (Reorganisation der Förderlandschaft, Unireform, etc.) die Debatten in der FTI-Politik dominiert. Es zeichnet sich ab, dass den Inputfaktoren auch in Zukunft eine entsprechende Bedeutung zukommen wird. Auf Basis des Solows-Residuums (diese im Rahmen des KLEMS Projekts europaweit auf branchenspezifischer Länderebene geschätzten Daten sollen Ende des Jahres zur Verfügung stehen) soll der Frage nachgegangen werden, in welchen Branchen F&E-Ausgaben als spezieller Inputfaktor für wirtschaftliches Wachstum nach volkswirt-schaftlichen Kriterien effizient eingesetzt werden. Der zu erwartende Erkenntnisgewinn besteht aus einem neuen statistischen Schätzwert zum volkswirtschaftlich effizienten Einsatz von F&E-Ausgaben.

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Forschungsfinanzierung von Universitäten

Start: Mai 2006 Ende: Jänner 2007

Mitarbeiter: Karl-Heinz Leitner, ARC systems research

Auf internationaler und nationaler Ebene wird die Frage der Finanzierungsstruktur von Universitäten in Hinblick auf das Verhältnis zwischen institutioneller Basisfinanzierung von Seiten des Bundes und wettbewerbsorientierter Projektförderung intensiv diskutiert. Auf Basis internationaler Vergleichsdaten und einer Analyse der Erfahrungen ausgewählter Länder mit unterschiedlichen Finanzierungsstrukturen wurden Perspektiven für die Entwicklung in Österreich und mögliche Vor- und Nachteile einer Erhöhung projektorientierter Förderung diskutiert. Dabei wurde unterstellt, dass die Frage des optimalen Finanzierungsmix nur vor dem Hintergrund der Charakteristika des Wissenschafts- und Innovationssystems eines Landes und der jeweiligen konkreten Ausgestaltung der Finanzierung beantwortet werden kann.

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Forschungs- und Technologiebericht 2006

Start: Oktober 2005 Ende: Mai 2006

Mitarbeiter: Andreas Schibany (Koordination), tip Team

Der Forschungs- und Technologiebericht 2006 der Österreichischen Bundesregierung gibt einen Überblick über die Entwicklungen im Bereich Forschung, Technologie und Innovation und ist eine Zusammenstellung von aktuellen Daten, Befunden und Einschätzungen der österreichischen Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik. In ausgewählten Bereichen wird Österreich im internationalen Vergleich positioniert und werden die zentralen Entwicklungslinien der letzten Jahre aufbereitet.

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Governance und Politikintegration: Erfahrungen aus FTI-Politik und Nachhaltigkeitspolitik

Start: Juli 2005 Ende: November 2005

Mitarbeiter: Wolfgang Polt, Matthias Weber, Katy Whitelegg

Innovationspolitik hat sich in den vergangenen zehn Jahren zunehmend zu einer horizontalen Politikmaterie entwickelt, die nicht nur der Abstimmung mit der „klassischen“ Forschungs- und Technologiepolitik bedarf, sondern auch in zahlreichen sektoralen Politikfeldern Berücksichtigung finden muss, um effektiv zu sein. Daneben läßt sich aber auch ein wachsender Bedarf an vertikaler Koordination mit europäischen und regionalen Initiativen feststellen. In Österreich läßt sich diese Entwicklung nicht zuletzt an der Einrichtung neuer Koordinationsgremien im Umfeld der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik ablesen. Auf internationaler Ebene wurde der Bedarf an einer Neupositionierung der Innovationspolitik im Rahmen des OECD Projekts „Monitoring and Implementing National Innovation Policies (NIS MONIT)“ thematisiert. Internationale Praktiken und Erfahrungen mit der Koordination zwischen Innovationspolitik und anderen Politikfeldern sowie die Anforderungen, die sich hieraus in Bezug auf Governance-Strukturen in den betroffenen Politikfelder ergeben, wurden hierbei eingehend untersucht. Die veröffentlichten Ergebnisse und Befunde des Projekts wurden im Rahmen des Workshops zum Anlaß genommen werden, um sich mit dem Entwicklungsstand, den Möglichkeiten und den Grenzen der Politikintegration im Umfeld der österreichischen FTI-Politik auseinanderzusetzen.


Kohäsion und Exzellenz: Zwei Wege zu einem besseren Europa

Start: August 2005 Ende: November 2005

Mitarbeiter: Werner Hölzl, Hannes Leo

Im Zuge der EU-Erweiterung von 2004 haben sich die Disparitäten innerhalb der Union in wirtschaftlicher Hinsicht, als auch in Bezug auf die Leistungsfähigkeit der Forschungs-, Technologie- und Innovationssysteme (FTI) vergrößert. Hieraus resultiert ein Interessenkonflikt zwischen den Mitgliedstaaten. Für einige Mitgliedsstaaten ist das primäres Ziel das Wohlstandsgefälle innerhalb der EU abzubauen, während andere EU-Staaten die Förderung von Exzellenz einfordern. Das Projekt befasst sich mit dem Konflikt zwischen und dem Stellenwert von Kohäsion und Exzellenz in Hinblick auf die EU Forschungspolitik mit besonderer Berücksichtigung der Konflikte hinsichtlich der Verteilung des EU Budgets, der Reform der Strukturfonds und insbesondere der Planungen für das 7. Forschungsrahmenprogramm. Die Präsentation des ersten Workshop sind auf der tip-Homepage abrufbar.


Weitere Informationen:

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Innovationsaktivitäten österreichischer Unternehmen im Ausland

Start: Juli 2005 Ende: Dezember 2005

Mitarbeiter: Bernhard Dachs, Brigitte Nones, Martin Falk, Klaus Friesenbichler

Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, in welchem Ausmaß österreichische Unternehmen Forschung und Entwicklung (F&E) und Innovationsaktivitäten im Ausland betreiben. Eine zweite Frage betrifft die Rückwirkungen dieser Auslandsaktivitäten auf F&E und Innovation in Österreich. Verschiedene Datenquellen zeigen, dass österreichische Unternehmen in den vergangenen Jahren ihre Innovationsaktivitäten beträchtlich internationalisiert haben. Es sind besonders F&E-intensive Branchen wie die Erzeuger von Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik oder die pharmazeutische Industrie, die in zunehmenden Maß F&E-Leistungen importieren. Wir sehen kurzfristig keine Verdrängungseffekte inländischer Innovationsaktivitäten durch die Auslandsengagements österreichischer Firmen. Ein Grund dafür ist der komplementäre Charakter von ausländischen Innovationsaktivitäten: Unternehmen sehen darin ein Mittel, ausländische Märkte zu bearbeiten, die Produktion vor Ort zu unterstützen und Kunden im Ausland Entwicklungskapazitäten anbieten zu können.

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NIS-Monit

Start: April 2003 Ende: Juni 2005

Mitarbeiter: Wolfgang Polt, Katy Whitelegg

Die NIS-Monit Gruppe wurde vor zwei Jahren gebildet und bringt Forscher und Entscheidungsträger zusammen, um die Planung und Implementierung von Innovationspolitik zu studieren. Die Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Abstimmung und Zusammenarbeit sowohl innerhalb der Innovationspolitik (Wissenschafts- und Technologiepolitik) als auch zwischen Innovationspolitik und anderen Politikfeldern zu studieren. Das Projekt nähert sich mittlerweile dem Ende und die Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsschritte werden in einem Synthesebericht dargestellt. Diese werden voraussichtlich in der ersten Hälfte 2005 vorgestellt.

Im Rahmen des NIS-Monit Programms hat Österreich folgende Rollen übernommen die im Rahmen des tip Programms durchgeführt wurden: (a) Mitarbeit an der Behandlung des Governance-Themas auf der gesamtstaatlichen Ebene, (b) Mitarbeit an den Fallstudien in einzelnen Politikfeldern, (c) Mitarbeit am Verfassen des Syntheseberichtes und (d) Mitarbeit an der Herausgabe der zusammenfassenden Publikation.

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Forschungs- und Technologiebericht 2005

Start: Dezember 2004 Ende: März 2005

Mitarbeiter: Claudia Bauer, Bernhard Dachs, Michael Dinges, Martin Falk, Rahel Falk, Helmut Gassler, Hannes Leo (Koordination), Michael Peneder, Wolfgang Polt, Thomas Roediger-Schluga, Andreas Schibany, Gerhard Streicher, Matthias Weber

Der österreichische Forschungs- und Technologiebericht will einen breiten Überblick über aktuelle Entwicklungen bei Forschung und Innovation im Universitäts- und Unternehmenssektor geben. Einige wichtige Themen sind: die Finanzierung von Forschung und Entwicklung in Österreich (F&E-Ausgaben und -quote, öffentliche Forschungsgaben), die Situation von Frauen in Forschung und Technik, die Entwicklung der F&E-Ausgaben des Unternehmenssektors, Patentierungen in Österreich, Humanressourcen und die Internationalisierung des österreichischen Innovationssystems.

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Internationalisierung von F&E-Activitäten

Start: Oktober 2004 Ende: März 2005

Mitarbeiter: Claudia Bauer, Bernhard Dachs, Rahel Falk, Andreas Schibany

Als Teil der Vorbereitung einer Konferenz der OECD zum Thema Internationalisierung von F&E wird TIP an einem Bericht über die wichtigsten Trends und Triebkräfte dieser Entwicklung mitarbeiten. Der Beitrag von TIP ist ein Kapitel, das sich mit den Reaktionen der Politik in den einzelnen OECD-Mitgliedstaaten auf die Chancen und Herausforderungen der Internationalisierung der F&E beschäftigt.

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